Heute heißt es zunächst Abschied nehmen von der Wildnis, denn es geht in die Stadt!..
Wir werden uns auf die Fahrt nach Swakopmund machen. Die Tour ist mit ca. 330 km angesetzt und soll ca. sechs Stunden Fahrtzeit bedeuten.
Je näher man der Stadt kommt, umso mehr nimmt die Wüstenhitze ab und
schließlich grüßt den Reisenden eine von Palmen geschmückte Allee die
ins Stadtzentrum führt.
Wie so häufig geht der Name Swakopmund auf
eine Naturbeobachtung der damals hier ansässigen Stämme zurück, die die
Eigenart einer Landschaft, eines Flusses oder Berges besonders gut
trifft. Nach starken Regenfällen im Inland führte der Swakop bei seinem
Aufkommen sehr viel Sand, Tierkadaver, Pflanzenteile und Sträucher mit
sich und "entleerte sich" schließlich in den Atlantik, der dann im
Mündungsbereich eine bräunliche Färbung annahm. Aus dieser Beschreibung
ist die Nama - Bezeichnung: "Tsoa - xaub" abgeleitet. Wobei " Tsoa" für
die Exkrementenöffnung, steht und "Tsoa(s)" für das, was aus der
Öffnung strömt!
Das Stadtbild des rund 40.000 Einwohner
zählenden Ortes ist durch zahlreiche Kolonialbauten geprägt. Ein
Wahrzeichen ist das Woermann Haus aus dem Jahre 1905. Das ehemalige
Handelshaus in der Bismarck Straße mit seinem 25 Meter hohen Damara-Turm
und seinem von Arkaden gesäumten Innenhof beherbergt heute die
städtische Bibliothek, eine Kunstgalerie und das Büro der Namibia
Wildlife Resorts. Swakopmund verfügt über eine große Auswahl an Hotels,
Pensionen und Restaurants und verschiedene Cafés, in denen man typisch
deutsche Kuchen und Torten bekommt.
Das Quartier für die Nacht könnte Sam´s Giardino sein!?...
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